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Flexible Erfassungssysteme mit Distomat und Tablett-PC

Diese Methode eignet sich insbesondere zur Überprüfung vorhandener Planunterlagen und zur Erfassung von einfachen rechtwinkligen Gebäudegrundrissen. Die darzustellenden Räume werden mit einem Distomat und einem angeschlossenen Tablett – PC und CAD – System sehr schnell und effektiv erfasst.

   

Diese Vorgehensweise wird vorwiegend beim Aufbau von Grundrissen für das Facility Management eingesetzt. Auf diesem PC, der quasi wie ein Bauchladen getragen wird, werden neben der Aufnahme des Grundrisses auch Sachdaten (Daten über Heizkörper, Beschreibungen von Sanitäranlagen etc.) und sonstige Rauminformationen (Bodenbeläge, Tür- u. Fenstermaterialen usw.) nach einem vorgegebenen Muster (Auswahl über Combobox) in einer Datenbank oder in einem Textsystem registriert. Besonderheiten werden fotografiert und durch den direkten Anschluss einer Digitalkamera als JPG-Datei in die CAD - Zeichnung integriert.

Selbst hierzu bieten sich wiederum unterschiedliche Vorgehensweisen an. Es besteht die Möglichkeit, die vorhandenen CAD – Daten, die oft unterschiedlicher Herkunft sind, z. B. gescannt und vektorisiert, entweder meist sehr aufwendig zu modifizieren, die Sollmaße in die Zeichnung einzutragen oder die Veränderungen im Grundriss als Skizze zu führen. Die endgültige Ausarbeitung der Aufzeichnungen erfolgt dann anschließend im Büro.

Andere Systeme verfolgen eine völlig andere Philosophie. Durch die freihändige Zeichnung von Vektoren wird die skizzenhafte Geometrie des Grundrisses vorgegeben. Durch Antippen eines Vektors wird dieser mit der nächsten Messung des Distomates auf sein Sollmaß gebracht. Mit den Diagonalen und den Seitenlängen lassen sich somit die meisten Räume konstruieren. Es entsteht nahezu automatisch ein maßstäblich verformungsgerechtes Raumpolygon.

   

Eine Vielzahl zur Verfügung stehender Hilfskonstruktionen bietet für fast alle Aufgabenstellungen eine Lösung. Mit der Hilfe von Referenzpunkten, z. B. an den Türen, wird das so entstandene lokale System in einen raumübergreifenden Zusammenhang gebracht. Einige Systeme benötigen handflächegroße Organizer (Windows CE oder HP Jornada), andere verwenden einen Pentop. Für ein Notebook als Bauchladen sind mehrere Ersatzakkus notwendig und das Display ist umständlich und störend bei der Begehung, insbesondere in kleinen Räumen.

Die GCE AG setzt auf den Einsatz einer völlig neuen Generation : die Tablett – PCs. Sie bieten durch ihre Robustheit und durch die in das entspiegelnde Display (15“) mitintegrierte Tastatur einen wesentlich besseren Komfort.

 
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