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Photogrammetrische Aufnahme

Mit der photogrammetrischen Aufnahme wird, im Gegensatz zur Tachymeteraufnahme, ein Großteil der Arbeiten vor Ort in das Büro verlagert. Durch die relativ schnellen Aufnahmen mittels einer kalibrierten Digitalkamera können auch sehr detaillierte Strukturen wie z. B. Reliefs, Figuren, Ornamente, Verzierungen und dgl. wirtschaftlich erfasst und ausgewertet werden.

 

 

Die wenigen, vorher durch eine tachymetrische Aufnahme gewonnenen realen 3D –Koordinaten von Passpunkten, dienen in den Mehrbildaufnahmen als Zwangspunkte für eine photogrammetrische Bildentzerrung. Mit den auf mehreren Digitalaufnahmen vorhandenen identischen und eindeutigen Punkten wird die Orientierung der Aufnahmen untereinander hergestellt. Alle Linien und Kanten des Objektes können mit Hilfe eines Digitalisiertabletts oder direkt am Monitor in CAD – Elemente umgewandelt werden. Die erreichbaren Genauigkeiten liegen entsprechend vorhandener Bedingungen (Kameraposition usw.) bei ungefähr ± 1 cm und höher. Eine tachymetrische Aufnahme stößt im Vergleich hierzu aufgrund der notwendigen Punktmengen sehr schnell an die Grenzen seiner Wirtschaftlichkeit.

   

Die Möglichkeit der Abbildung des entzerrten Bildes zusammen mit der Vektorgrafik liefert insbesondere bei der Dokumentation von Schäden (Risse) und der Darstellung von Wandbildern interessante Ergebnisse. Deshalb findet diese Anwendung sehr oft auch im Bereich der Denkmalpflege ihren Einsatz.

Eine qualitative Auswertung erfordert auch eine intelligente Software. Die GCE AG setzt hier auf das einheimische Produkt ELCOVISION der Firma PMS AG, St. Margrethen, und auf hochwertige Digitalkameras mit einer Auflösung von mindestens 3 Millionen Pixel.

 
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