| Es
entsteht direkt eine zwei- oder dreidimensionale Zeichnung. Alle
routinemäßigen Aufnahmen (Türen, Fenster etc.) werden
durch intelligente Makros nach der Eingabe der Maße für
die Leibung, Rahmen, Zargen etc. in einer Abfragemaske eingegeben
und gleichzeitig konstruiert.
Die Fassaden werden vorab
durch die Schaffung eines Raumbezuges mittels Referenzpunkte aufgemessen.
Diese Referenzpunkte werden durch Öffnungen wie Fenster oder
Türen übertragen. Mit diesen und den dann angehängten
„inneren Aufnahmen“ wird ein genaues einheitliches Koordinatensystem
erzeugt. Wichtig erscheint uns in diesem Zusammenhang die für
die statischen Bedürfnisse genaue Orientierung der einzelnen
Geschosse übereinander. Die Genauigkeiten sind je nach Eindeutigkeit
der Aufnahmepunkte mit ca. ± 2 cm anzunehmen.
Der große Vorteil dieser
Methode liegt neben seiner relativ hohen Genauigkeit in der Wirtschaftlichkeit
durch die Bedienung mit nur einer Fachkraft. Nach Abschluss der
Aufnahmen am Einsatzort liegt die gesamte Geometrie eindeutig und
ohne Widersprüche vor. Im Büro werden quasi nur noch Ausarbeitungen
wie z. B. Schraffuren, Beschriftungen, Maßketten oder der
Plankopf angebracht. |